Liebe Leserinnen und Leser des Universaldilettanten,
eigentlich finde ich mich mutig, muss ich hier mal sagen. Auf einem privaten Blog, geschrieben und gestaltet zum Spaß, um Dinge zu bemerken, kommentieren und verbreiten über die ich nachdenke, die mir wichtig sind, habe ich “quasi” eine wöchentliche Kolunmne geschaffen, mit dem Versprechen diese an einem jeden Donnerstag abzuliefern. Einen virtuellen Redaktionsschluss erzeugt. Quasi. Denn nur weil etwas in Verbindung mit einem bestimmten Wochentag eingeführt ist, in meinem Fall der Donnerstag, und weil ein anfänglich wöchentlicher Rythmus ja einen Takt einleitet – der Mensch ist ja bestrebt in allem eine Systematik zu erkennen – bedeutet es nicht, dass dieses auch automatisch an jedem, wirklich ausnahmslos jedem dieser Tage fortgesetzt wird. Oder?
Das Ruhrgebiet ist eine Region, die mir schon sehr am Herzen liegt. Es ist komisch, Naturbursche der ich bin, Fahrradfahren, Meer und Wald, aber wenn ich durch’s Ruhrgebiet fahre und nur die Ortsnamen lese, Herne, Wattenscheid, Castrop-Rauxel, Essen, Dortmund, Oberhausen, Duisburg, dann geht mir das Herz auf. Doch, is so!
Und wenn ich nun lese, das Opel-Werk in Bochum bleibt erhalten, dann ist mein erster Reflex, darüber beglückt zu sein.
Ist doch gut, Arbeitsplätze, die armen gebeutelten Bochumer, haben schon Nokia verloren, et cetera.
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