Februar ist eine feine Frau ✬
fellbestückt ✬
den Schal drei Mal gewickelt ✬
die Sonnenbrille auf der Stirn ✬
sie stiefelstöckelt durch den schalen Schnee ✬
den Blick weit voraus ✬
sie ist die Verflossene ✬
Heute ist der letzte Tag der Nuller-Jahre, die nie die Nuller-Jahre hießen, bevor man ihnen zu gedenken suchte.
Das ist genau wie mit dem Glück, das man hatte und das erst auffällt, wenn es weg ist. Ein Jahrzehnt braucht erst dann einen Namen, wenn es vorüber ist. Es gab allerdings schon früher Überlegungen, ganz zu Anfang hat mal jemand Toilettenjahre vorgeschlagen. Das hat sich nie richtig durchgesetzt. Jedenfalls nicht bei mir.
Peter Sloterdijk in einem SZ-Interview vom 20.12.2009 über das Scheitern von Kopenhagen:
Mir scheint, im Augenblick liegen die besten Aussichten bei denen, die eine Revision unseres Modus vivendi in einem alternativen technischen Rahmen vorschlagen.
Und über das herbeigeführte Scheitern von Andrea Ypsilanti:
Nach der eklatanten Niederlage von Koch und dem großen Wahlerfolg von Frau Ypsilanti hätte (…) ein [...]
Dem BVB zum 100sten: Borussia Dortmund und ich. Das ist eine lange Geschichte. Höhen und Tiefen, Auf und Ab!
Alles fing an im September 1982.
Warum gab es keinen Fisch auf dem Fischland? Dafür aber nachbarlichen Streit um regionale Identität und Biersorten?
Hier stehts: Bei den Schlemmercachern ist ein Artikel von mir über das gastronomische Angebot und das winterliche Dosensuchen auf dem Darß erschienen. Garniert mit regionalen Befindlichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern.
Ist das wohl cool, klasse, prima, extra, avantgardistisch, zukunftsweisend??
Was auch immer, jedenfalls: der Donnerstag ist in Gent, der drittgrößten Stadt Belgiens, ganz offiziell zum Vegetariertag ausgerufen worden. Kantinen, Restaurants, Imbisse, (fast) alle machen mit und es gibt dort ausschließlich vegetarische Kost. Die Presse kommt aus Thailand und Österreich, staunt und berichtet und alle (bis auf vereinzelte Metzger und Lobbyisten vielleicht) sind begeistert und den meisten schmeckt’s.
Es sind Orte, wie dieser, die mich faszinieren, die die Menschen seit jeher in den Bann ziehen. Orte der Begegnung. Hier, wo Land und Wasser sich treffen, Wasser und Luft. Der Raum und die Zeit.
Das Ruhrgebiet ist eine Region, die mir schon sehr am Herzen liegt. Es ist komisch, Naturbursche der ich bin, Fahrradfahren, Meer und Wald, aber wenn ich durch’s Ruhrgebiet fahre und nur die Ortsnamen lese, Herne, Wattenscheid, Castrop-Rauxel, Essen, Dortmund, Oberhausen, Duisburg, dann geht mir das Herz auf. Doch, is so!
Und wenn ich nun lese, das Opel-Werk in Bochum bleibt erhalten, dann ist mein erster Reflex, darüber beglückt zu sein.
Ist doch gut, Arbeitsplätze, die armen gebeutelten Bochumer, haben schon Nokia verloren, et cetera.
Das durch Klimaveränderung bis 2050 gefährdete Kapital in Küstenstädten beziffert eine Studie des WWF und des Finanzdienstleisters Allianz SE mit 28 Billionen US$.
Ich finde es schon schrecklich genug, dass Natur zerstört wird. Warum meint solch eine Studie mit einer ökonomischen Hausnummer mehr Überzeugungskraft zu haben? The message is clear!
1962 war es noch angesagt, Gletscher zu schmelzen. Der googleschen Scanwut (und dem LIFE magazine) ist dieser Einblick zu verdanken.
[via]
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