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Wochenschau

Kurdisch-deutsche Freundschaft – Meine Agenturwoche Nr. 12

Meine Agenturwoche

KW 47

Es gab lange keine Agenturwochenschau mehr. Aber keine Sorge, die Agentur lebt! Wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Was funktioniert gut?

An Ideen mangelt es mir nicht. Ich kreiere jede Woche schöne Projekte: Bloggen, Artikel, Workshops, Projekte. Ein Antrag für ein  Blogprojekt mit Jugendlichen liegt zur Beurteilung bei einem potentiellen Projektträger, ich schreibe potentielle Kooperationspartner an und breite meine Fühler, um nicht zu sagen Tentakeln aus. Netzwerken. Das funktioniert in Teilen gut, in anderen (noch) nicht.

Sehr zufrieden bin ich derzeit mit meinem Referenzprojekt, dem deutsch-niederländischen blog speciaal. Dort habe ich die zweite Kooperation mit dem NBTC, dem offiziellen Niederländischen Tourismusbüro in Deutschland abgeschlossen. Mein deutsch-niederländischer Podcast nimmt Gestalt an und ich finde weitere potentielle Gesprächspartner/innen für die nächsten Folgen.

Mein angedachter Schwerpunkt auf deutsch-niederländische Themen fruchtet und es kommen auch aus unerwarteten Richtungen spannende Anfragen auf mich zu. Alte Kontakte fruchten!

Aber fällt was auf? Im oberen Absatz kommt irgendwie zu häufig potentiell vor. Hier ist sicher das Manko zu verorten: Projekte – werdet konkret!

Arbeit im Garten

Funktioniert immer: nur die Harten arbeiten im Garten

Bollywood in Bergkamen mit kurdisch-deutscher Freundschaft

Sehr konkret ist derzeit ein Workshop den ich gebe. Wenn ich es auf mein Agenturthema biegen möchte, passt er zum Stichwort Storytelling. Ich gebe derzeit einen Schauspiel-Workshop für Jugendliche, die mit einem Jugendzentrum in Bergkamen einen Film drehen. In den Osterferien wurde das Drehbuch entwickelt, eine Gangster-Bandengeschichte im Bollywood-Stil mitten im Ruhrpott.

Ich übe mit rund zwanzig Jugendliche zwischen 8 und 28 Jahren, die meisten von 13 bis 17, in Rollen zu gehen, Gefühle darzustellen und vor allem aufmerksam an Gruppenarbeit teilzunehmen. Jugendliche und Gefühle! Nicht so einfach, zumal Mädels und Jungs dabei sind. Und konzentrierte Aufmerksamkeit! Gruppenarbeit! Schlechte Voraussetzungen? Irgendwie ja, aber irgendwie überraschenderweise auch nein. Selbst die Zusammensetzung der Gruppe mit etwa 50 % kurdisch-stämmigen Jugendlichen (Sprachkenntnisse Deutsch von gering bis gut) ist meist kein Hindernis. Ich bin begeistert, wie schön doch Schauspielanleiten ist. Der Film wird in den Herbstferien gedreht und vermutlich im kommenden Jahr (mindestens ein mal für alle Beteligten) im Kino zu sehen sein.

Die Arbeit mit Jugendlichen, so schwungvoll sie auch ist, birgt allerdings andere Stolperfallen. Erstens sind nie alle da, zweitens nicht die mit denen man geplant hat, aber drittens schaffen Rollenwechsel auch ungeahnte schauspielerische Durchbrüche!

… und die Kernkompetenzen so?

Doch die Agentur Blogwerk ist angetreten zu bloggen. Kunden zu suchen, für die ich ein Blog aufsetzen und Blogartikel schreiben darf, deren Botschaft ich hinaus in die weite Netzwelt sende. Denen ich eine Redaktionsumgebung mit WordPress einrichte und anschließend den Gebrauch erkläre. Und/oder für deren bestehende Internetseite ich super-hochklassigen Content schreibe. Das, zugegebenermaßen, ist noch nicht in Sicht. Auch da gibt es potentielle Partnerschaften, doch noch nicht so konkret, dass ich meine Festanstellung dafür gleich kündigen werde.

… und manchmal, da meldet sich eine Stimme, die sagt: „Schreib Dein Ding!“ – Reizvoll, doch im Moment mache ich kein weiteres Projekt auf.

Gründen in Teilzeit – Sidepreneurschaft

Genau, da war ja noch was. Nach wie vor arbeite ich 30 Stunden pro Woche in Festanstellung. Das funktioniert am besten, wenn ich das Gefühl habe dort ebenfalls einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Das entwickelt sich auch langsam mit dem Beschreiben von technischen Abläufen und dem Vermitteln von Wissen. Schwieriger ist es in Phasen, wo die Agentur zu kurz kommt und ich nachmittags im Büro sitze, auf den „Feierabend“ warte um endlich die Dinge zu erledigen, die mir dringlicher sind. Und häufig genug bin ich für kreatives Arbeiten zu schlapp.

Aber die Vorteile des Modells „Gründen in Teilzeit“ sind schon überzeugend: Ich muss eben nicht um jeden Preis Aufträgen hinterherjagen. Ich kann mein Kernangebot langsam entwickeln und wenn ich in diesem Bereich Aufträge bekomme, ist es prima. Im Idealfall drehe ich die Stundenzahl bald etwas herunter (ja!) und verlagere den Schwerpunkt weiter in Richtung Agentur. Neulich habe ich ein schönes Wort gefunden, für mein derzeitiges Arbeitsmodell: der Sidepreneur, also der Seiteneinstieg zum Entrepeneur.

Mal wieder gelernt, was ich so alles bin!

 

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